Tag der
offenen Porte

SA  10.10.2020
14–20 Uhr

Am TAG DER OFFENEN PORTE zeigte Swiss Life, welche Initialprojekte im ehemaligen BASF-Areal in naher Zukunft initiiert und umsetzen werden. An Führungen erlebten die Besucherinnen und Besucher das bislang geschlossene Werkareal aus einer anderen, überraschenden Perspektive.

 

PORTE 31

Innenraum:

  • Dokumentation Rückbau Produktionsgebäude
  • Vorstellung Vision & Initialprojekte
  • Mitmachaktion am Ideenboard
  • Quiz mit CL!MA COLLAGE

 

Aussenraum:

  • Verpflegung mit Sitzgelegenheit
  • Sirup-Bar von und für Kinder
  • Toiletten

 

INFO

  • Medien- & Informationsstelle
  • Treffpunkt Arealführungen

 

KIOSK

  • Besichtigung & Informationsaustausch

Porte 31

 

Wir  blickten  in  einer  Ausstellung  zurück …

 

Bildhafte, bewegende, aber auch biografische Interviewausschnitte zeigten den Arbeitsalltag, die Arbeitsbedingungen und die sozialen Umstände der ZeitzeugInnen.

 

An der Audiostation waren O-Töne von ehemaligen Ciba-Mitarbeitenden zu hören.

 

Bislang unbekannte Videoaufnahmen aus den Produktionsjahren der ehemaligen Ciba waren in einem Loop zu sehen.

 

Gross- und kleinformatige Fotografien vom aktuellen Rückbau des Gebäudes WLK35-38 vermittelten, wie das Gebäude zur Produktion eingerichtet war.

… und  nach  vorne

Die Entwicklungspartner von klybeckplus stellten im August 2020 eine Vision vor. Sie dient als Fundament für die Gestaltung des ehemaligen Ciba-Areals im Klybeck. Basierend auf den wichtigsten historischen Errungenschaften formuliert die Vision Antworten auf die grossen Fragen der Zukunft. Die Vision sieht erste Umsetzungen in Form von Initialprojekten vor. Einige davon hat Swiss Life in den vergangenen Monaten schon lanciert:

# Clim’ability Design

Swiss Life engagiert sich in einem Forschungsprojekt mit mehr als 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 15 Institutionen am Oberrhein, unter anderem von der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und von der Universität Basel. Sie erarbeiten Lösungen rund um das Thema klimaangepasste Stadtentwicklung für Akteure auf dem Areal der Swiss Life, die sich in Zukunft auf dem ehemaligen Produktionsareal der Chemieindustrie im Klybeck in Basel ansiedeln werden.

 

Ziel des grenzüberschreitenden Interreg-Forschungsprojekts «Clim’Ability Design» sind konkrete Lösungsansätze, wie Unternehmen mit den Herausforderungen der Klimaerwärmung und der Hitze in städtischen Lagen umgehen können.

 

Swiss Life will die Erkenntnisse aus dieser Partnerschaft in die Arealentwicklung integrieren, unter anderem auch bei der Erarbeitung des städtebaulichen Leitbilds klybeckplus in Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Stadt und der Central Real Estate Basel AG. Die Vorarbeiten zum Forschungsprojekt sind vor einem Jahr gestartet, die Ergebnisse werden in rund zwei Jahren vorliegen.

Die Forscherinnen und Forscher platzieren Sensoren, die an der Universität Freiburg entwickelt wurden, an verschiedenen Standorten in Gebäuden und messen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit. Aus den Messungen leiten sie ab, welche Massnahmen nötig und möglich sein können. Zudem planen sie das Durchführen von Kreativforen, um möglichst innovative Ideen für die Umsetzung zu erhalten.

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Der 80 Meter hohe Kran hebt Tanks aus dem Rückbaugeäbude WKL-35-38

# Re-Use

Mehr als 10’000 Menschen haben früher auf dem ehemaligen Ciba-Areal gearbeitet. Heute stehen die meisten der über 80 Gebäude auf dem Areal leer. Bauteile und Einrichtungen werden nicht mehr genutzt und sind wertlos.

 

Das muss nicht so bleiben. Gemeinsam mit DesignerInnen, HandwerkerInnen und RückbauspezialistInnen sucht KLYBEQ derzeit nach Möglichkeiten, die verbauten Materialien der Gebäude für die zukünftige Entwicklung sinn- und wertvoll zu nutzen.

 

Unter dem Schlagwort Re-Use arbeitet das Team an einer KLYBEQ Bauhütte, in der alte Einrichtungsgegenstände ausgebessert und für eine neue Nutzung umfunktioniert werden. So kann aus einem Bürokorpus ein unkonventionelles Küchenmöbel entstehen. Und Bauteile werden einer neuen Funktion zugeführt.

 

Das ist die nachhaltigste Form von Kreislaufwirtschaft. So werden Ressourcen geschont, lokale Handwerker beschäftigt und tolle Einrichtungen gestaltet.

 

Wie würden Sie die Schätze des Areals verarbeiten? Schauen Sie genau hin und lassen sich inspirieren.

 

Ein Sammelsurium an Rückbauteilen

Areal 3: Die wilde Natur holt sich ihren Platz zurück
WKL-313: Zeitzeuge der Produktionsjahre
WKL-26: Das Telefon in die Ferne?
WKL-26: Das doppelgeschossige Lagergebäude mit den markanten Pilzsäulen
WKL-410: Topografisches Schrankdesign
WKL-353: Areal 3
WKL-26: Das identitätsstiftende Lagergebäude
WKL-322: Zeitzeuge vergangener Jahre
WKL-35: Imposanter Hallenkran
Areal 3: Entkernte Gebäude
WKL-38: Interessante Wegleitung im Gang
Areal 1: Die drei Kamine – das Wahrzeichen des Klybeck-Areals